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Kommt Ihnen das bekannt vor? Backpack-Reisende erzählen von ihren größten Fehlern!

Kommt Ihnen das bekannt vor? Backpack-Reisende erzählen von ihren größten Fehlern!

Fernreisen sind bei vielen Menschen ganz weit oben auf der Wunschliste. Tritt man die Reise endlich an, macht man tolle Erfahrungen und gewinnt ganz neue Eindrücke, aber irgendwann kommt auch der Moment, an dem man sich wünscht, wieder zu Hause zu sein. Von Lebensmittelvergiftungen und Hotelzimmern voller Moskitos bis hin zu schmerzendem Sonnenbrand: Wir haben Rucksacktouristen gefragt, was für sie Lernmomente auf der Reise waren und ohne welches Produkt sie zukünftig keine Reise mehr antreten.

WER: MICHAEL (27)
WOHIN: RUNDREISE DURCH SÜDAMERIKA

REIST NIE MEHR OHNE: EINEN VORRAT AN GLUKOSE-ELEKTROLYT-LÖSUNG

„Die Reise stand schon seit Jahren auf dem Plan, letztes Jahr war es dann endlich soweit: Für mehrere Monate würde ich durch das mir noch völlig unbekannte Südamerika reisen. Eine Reise, auf der ein Höhepunkt den nächsten jagt, die aber nach der Ankunft in Peru ganz schnell zu einem Tiefpunkt kam, weil ich eine Woche lang wegen einer Lebensmittelvergiftung flachlag.“


FRISCHER FISCH?

„Ich war in der Hauptstadt Lima in einem Hostel und traf dort auf eine lustige Reisegruppe. Am Abend gingen wir gemeinsam zum Abendessen in ein Lokal, das einer aus der Gruppe bereits kannte. Wir saßen an einem Tisch zwischen lauter Einheimischen und hatten einen super Abend, der aber gleich nach der Rückkehr ins Hostel schlagartig ein Ende hatte. Wie noch zwei andere aus der Gruppe verbrachte ich die Nacht auf der Toilette und kam drei Tage lang nicht mehr aus meinem Bett. Der Besitzer des Hostels schickte uns zu einem Arzt in der Nähe, der aber leider kein Wort Englisch verstand. Ein Pärchen aus Deutschland, das zwei Tage später eincheckte und von unserem miserablen Zustand hörte, brachte mir und den anderen beiden Patienten eine Packung Glukose-Elektrolyt-Lösung. Diese hilft gegen Austrocknung und hat dafür gesorgt, dass ich schnell wieder auf den Beinen war und meine Reise fortsetzen konnte. Ich gehe garantiert nie wieder ohne auf Tour!“

WER: EVA (19) 
WOHIN: BACKPACKING-TOUR DURCH THAILAND 

REIST NIE MEHR OHNE: DEET MÜCKENSCHUTZ (AUS DEUTSCHLAND!)

„Ich hatte gerade meinen Abschluss gemacht und machte mich mit drei Freunden auf nach Thailand zu unserem allerersten Backpacking-Abenteuer. Schon Monate im Voraus begannen wir mit den Vorbereitungen, hatten Dutzende von Checklisten abgearbeitet und waren uns dann am Flughafen sicher, wirklich an alles gedacht zu haben. Auch im Bereich Gesundheit waren wir gut aufgestellt. Ich war gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft und auch gegen Typhus und Hepatitis A. Ich hatte einen Vorrat an Malariapillen, der für mindestens drei Wochen reichte.“


KOMPLETT ZERSTOCHEN

„Wir waren auf einer absoluten Low-Budget-Reise unterwegs und schliefen immer in Hostels oder kleinen Hütten. So auch an Tag 7 im Norden Thailands, ganz in der Nähe von Chiang Mai. Nach Sonnenuntergang saßen wir auf der Veranda von unserem Häuschen, als mir auffiel, wie viele Moskitos um uns herumschwirrten. Meine Freundin hatte eine Flasche DEET Mückenschutz dabei, die wir jetzt beschlossen zu benutzen, leider war sie aber schon zur Hälfte leer. Nach der Hälfte unserer Reise war die Flasche dann komplett aufgebraucht und wir machten uns auf die Suche nach einer Apotheke, um mehr zu besorgen. Irgendwann fanden wir endlich ein ähnliches Produkt. Nur leider schien es nicht so effektiv zu sein, noch am selben Abend wurden wir höllisch gestochen. Was war da los? Es stellte sich erst als wir längst wieder zu Hause waren heraus, dass das Produkt nur ein paar Prozent DEET enthielt. Zum Glück ging alles gut und keiner von uns wurde krank, aber die Moskitos haben uns ganz schön zugesetzt. Mein Tipp: Einen großen Vorrat an DEET von zu Hause mitbringen!

 

WER: NALINE (23) 
WOHIN: RUNDREISE DURCH ASIEN 

REIST NIE MEHR OHNE: EIN REISE-MOSKITONETZ

„Travel light ist mein Motto. Je weniger Zeug ich mit mir herumschleppen muss, desto besser. So reiste ich auch auf meinem diesjährigen Geburtstagstrip mit ganz bescheidenem Gepäck durch das wunderschöne Asien. Alles lief prima, bis ich nach einem geselligen Abend die Tür zu meiner Unterkunft in Laos öffnete. Das war eine primitive, aber sehr schöne Hütte, die auf Pfählen halb über dem Mekong gebaut war. Ich war erst an diesem Tag angekommen und wusste bereits, dass es keine Klimaanlage gab. Aber über dem Bett hing ein Moskitonetz, also dachte ich, das wäre alles kein Problem.“


EIN MOSKITONETZ WIE EIN SCHWEIZER KÄSE

„Schon wenige Minuten später wurde ich eines Besseren belehrt. Um meinen Kopf herum surrte und schwirrte es nur so: Das Moskitonetz war, wie sich nach einem kurzen Check herausgestellt hatte, voller Löcher. Und nein – ein neues war offenbar nicht verfügbar. Und das würde nicht meine einzige schlechte Erfahrung mit Moskitonetzen bleiben – seitdem habe ich immer wieder Zimmer mit kaputten Moskitonetzen oder gar ganz ohne Moskitonetz gehabt und das an Orten, wo Mückenschutz wirklich nötig ist. Deswegen habe ich jetzt immer eines in meinem Rucksack. Und weil mein handliches Reise-Moskitonetz so wenig wiegt und kaum Platz einnimmt, kann ich immer noch frei nach meinem Motto reisen!“

WER: CHRIS (27) 
WOHIN: WELTREISE 

REIST NIE MEHR OHNE: GUTE SONNENCREME

„Anfang letzten Jahres brach ich gemeinsam mit meiner Freundin auf unsere lang ersehnte Weltreise auf. Wir bereisten unter anderem Neuseeland, Australien, Asien und beendeten die Reise in Südafrika. Wenn man ein ganzes Jahr unterwegs ist, muss man ein paar Entscheidungen treffen – was kommt mit ins Gepäck und was nicht? Relativ schwere Dinge wie Seife, Shampoo und Sonnencreme nahmen wir nur in kleinen Dosen mit, um nicht unnötig viel Gewicht schleppen zu müssen. Und diese Dinge kann man schließlich überall kaufen. Konnte man auch und in Bangkok, dem letzten Stopp vor unserem Endziel Südafrika, kauften wir noch einmal all diese Sachen ein. In Asien ist alles um einiges billiger, also dachten wir, wir sind clever und sparen ein bisschen Geld. Dies stellte sich aber als alles andere als clever heraus.”


MINDESTENS HALTBAR BIS?

„In Kapstadt angekommen, beschlossen wir, den Tafelberg zu erklimmen, und machten uns gut vorbereitet auf den Weg. Es war glühend heiß und wir schmierten uns reichlich mit unserer Sonnencreme mit Faktor 30 ein. Nach einem fantastischen Abstieg stellten wir im Hotel fest, dass wir beide ein gutes Stück röter waren als erwartet. Wir waren extrem rot. An den Schultern und Beinen schmerzte unsere Haut so sehr, dass wir in der Nacht kaum schlafen konnten. Es war uns ein absolutes Rätsel, wie es dazu kommen konnte. Wir hatten uns doch mehrmals gut eingecremt! Als meine Freundin dann die Flasche überprüfte, musste sie feststellen, dass die Sonnencreme schon seit gut 2 Jahren abgelaufen war. Sie landete augenblicklich im Müll und wir in der nächsten Apotheke, um eine neue Sonnencreme zu kaufen. Seitdem überprüfen wir jedes Mal das Haltbarkeitsdatum, egal ob an einem kleinen Stand an der Straße oder in einem großen Drogeriegeschäft!“

 

  Care Plus     27-06-2017 13:16     Kommentare ( 0 )

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